Baustoff Plus – Steico Holzfaserdämmstoffe

Baustoff Plus – Steico Holzfaserdämmstoffe

Was Bauherren und Hausbesitzer über optimale Gebäude-Dämmung wissen müssen
Verdämmt noch mal! Wer soll sich da noch auskennen? Wie soll man sein Haus dämmen, um Wärmeverlust vorzubeugen und gleichzeitig der Gesundheit Rechnung tragen?

Im Herbst ist es wieder soweit. Tausende lassen ihr Haus sanieren, um Heizkosten zu sparen. Viele wissen nicht, dass die Dämmung des Hauses mit Tücken behaftet ist. Wer seine Priorität einzig auf den Dämmwert legt, könnte in den nächsten Jahren einige Überraschungen erleben. Wie würden Sie sich fühlen, in einem Raum zu leben, der so stark isoliert ist wie ein alter Kühlschrank?

Wer bei der Dämmung des Hauses die Einflüsse auf die Gesundheit nicht beachtet, dem droht ein böses Erwachen. Kuschelige Wärme und ein gutes Gewissen

Kuschelige Wärme gibt es nicht umsonst. Die Dämmung der Aussenwände in Häusern trägt viel zum Wohnklima bei. In den letzten Jahren hat der Verein „Minergie“ sehr viel dazu beigetragen, dass die Häuser besser isoliert werden. Unter dem grünen Label „Öko“ hat der private Verein alle Register des Marketings gezogen, um den Menschen die Wärmedämmung schmackhaft zu machen. Mit grossem Erfolg. Diese Marketingorganisation hat sich ein „Mäntelchen“ des guten Gewissens umgehängt und damit auch die Parlamentarier geködert. Das Ergebnis: Millionen an Subventionen für die Sanierung und Dämmung von Häusern. Wahrlich eine erfolgsversprechende Strategie, die zumindest für die Anbieter voll und ganz aufgegangen ist. Verlierer in diesem Konzept sind all jene, die aus „isolierten“ Spargründen auf diesen Zug aufgesprungen sind und sich von den Versprechungen haben ködern lassen. Was lernen wir daraus? Nur weil etwas nach „Öko“ klingt und von staatlicher Seite subventioniert wird, muss es noch lange nicht gut sein.

 

Isolierplatten sind Sondermüll

Immer mehr zeigt sich die Auswirkung dieser Dämm-Manie. Die Häuser sind so stark gedämmt, man könnte meinen, ein Kühlschrank brauche weniger Isolation. Kommt dazu, dass die dafür verarbeiteten Materialien teilweise mehr als fragwürdig sind. Wissen Sie was Polystrol ist? Noch nie gehört? Kaum jemand kennt diesen Werkstoff unter seinem eigenen Namen. Bekannter sind die Markennamen Sagex oder Styropor. In Deutschland werden in drei von vier Fällen die Häuser mit diesem Material gedämmt. In der Schweiz und in Österreich wird es ähnlich sein. Das Produkt ist günstig zu kaufen und hat gute Dämmwerte. Wenn es aber um die Umweltfreundlichkeit geht, sieht es anders aus. Hergestellt wird das aufgeblasene Chemiegranulat aus Rohöl. Somit kleben wir ein Erdölprodukt an unsere Häuser. Um ein Kilo dieser weissen Platten herzustellen, braucht es fünf Kilogramm wertvolles Erdöl. Trotzdem, oder gerade deswegen ist es nach wie vor das günstigste Dämmmaterial. Würde man die Rechnung jedoch bis zum Schluss, inklusive allen versteckten Kosten kalkulieren, würde das Ergebnis anders aussehen.

 

Nicht brennbar wegen giftigen Flammenschutzmittel

Da Styropor brennbar ist und das natürlich bei der Dämmung von Häusern nicht erlaubt sein darf, werden die Platten mit dem Flammschutzmittel HBCD behandelt. Dieser Stoff baut sich in der Natur nicht mehr ab und schädigt die Fische und andere Lebewesen. Was Dämmplatten im Wasser zu suchen? Diese hängen doch an den Wänden? Warten Sie ab, das kommt noch. Zudem steht HBCD im Verdacht, die Fruchtbarkeit der Menschen zu schädigen. Der Stoff greift die Nerven und die Leber an und kann über die Muttermilch Säuglinge beeinträchtigen. Darum wurde mit einer Übergangsfrist bis zum Jahr 2015 beschlossen, dieses Material in Zukunft als Sondermüll zu entsorgen. Um sich ein Bild der Grössenordnung zu machen, hier ein paar Zahlen: Man nimmt an, dass alleine in der Schweiz pro Jahr 34’000 Tonnen dieses Materials auf der Basis von Polystrol verbaut wurden. Diese enthalten rund 400 Tonnen giftiges HBCD. Denken Sie daran: Alles immer im Sinne des Umweltgedankens. (…!)

 

Schimmelbildung vorprogrammiert

Damit ist das ganze Dilemma aber noch nicht vom Tisch. In Deutschland alleine sollten bis zum Jahr 2015, 90% der Häuser klimafreundlich saniert sein. Das sind 19 Millionen Büro- und Wohngebäude. Die millionenschwere Förderung dieser Industrie durch den Staat orientiert sich ausschliesslich an der erzielten Heizkostenersparnis. Welcher Baustoff dazu verwendet wird, spielt keine Rolle. Das günstigste Produkt obsiegt und diese heissen Styropor und Sagex. Dabei beobachten Experten weitere Nachteile. Weil Wärme nach aussen gelangt, kühlt sich die Oberfläche der Gebäude in der Nacht rapide ab. Feuchtigkeit kondensiert und bildet Tauwasser. Das ist ein geradezu idealer Nährboden für Algen, Bakterien und Schimmelpilze. Ein grüner Pelz aus Algen ziert oft schon nach kurzer Zeit die Fassaden der Häuser. Um den Algen und Bakterien den Garaus zu machen, mischen die Hersteller Algizide in die Kunstharzputze und Dispersionsfarben. Sollte es jedoch länger an die Fassade regnen, werden diese Giftsfoffe mit der Zeit auch wieder ausgewaschen. Auch diese Chemiekeulen landen schlussendlich wieder in den Gewässern. Darum ist es wichtig, für den Verputz der Aussenwände Mineralfarben und mineralische Putze zu verwenden. Silikon und Kunstharzputze wirken wie Plastik und sind ein idealer Nährboden für Schimmelbildung. Da in der modernen Architektur die Häuser ohne Dachüberstand nackt im Regen stehen, verstärkt dies das Problem zusätzlich. Fazit: Minergie ist ein „Öko-Label mit Umweltgift!

 

Schafwolle als Dämmstoff

Was ist die Alternative? Als erstes gilt es zu beachten, dass Häuser niemals so stark gedämmt werden dürfen, dass ein Luftaustausch komplett unterbrochen wird. Die gängigen Lüftungs-Systeme sind keine alternative Lösung für dieses Problem. Auch hier ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Luft mit Keimen verseucht ist und die Menschen darunter leiden werden. Heizkosten sparen schön und gut – aber nicht auf Kosten der Gesundheit. Nur weil etwas staatlich unterstützt und mit  motivierenden Labels gefördert wird, heisst es noch lange nicht, dass es auch gut sein muss. Das subventionierte Schulterklopfen kann zu einem bösen Erwachen führen. Jeder Dämmstoff hat natürlich seine Vor- und Nachteile. Besonders bewährt hat sich bis heute die natürliche Dämmung mit Holzwolle und Schafwolle.

 

Was würde sich auf Ihrer Haut besser anfühlen? – Holzwolle, Schafwolle oder Steinwolle?

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